Neben den üblichen diagnostischen Maßnahmen beschäftigt sich die Radiologische Abteilung schwerpunktmäßig mit sogenannten interventionellen Maßnahmen, Kleinsteingriffen ohne Narkose und Operation, jedoch mit gleichen Ergebnissen wie übliche Operationsverfahren.
Insgesamt werden jährlich über 1.000 solcher Interventionen durchgeführt; innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für Interventionelle Radiologie ist die Abteilung mit ihren Leistungszahlen jährlich erfasst und steht unter den 65 sich hieran beteiligenden Kliniken jeweils an 7.-9. Stelle im Ranking.
Ein weiterer großer Schwerpunkt sind die Verfahren zur (Früh-) Erkennung des Brustkrebses im Rahmen der kurativen Mammographie, der stereotaktischen Biopsien und präoperativen Histologiegewinnung. Beteiligung an den perioperativen Vorgängen zur Aufspürung des "Wächter-Lymphknotens" (Sentinel Lymphnode) beim Mamma-Karzinom innerhalb des Brustzentrums Recklinghausen, hier in enger Zusammenarbeit mit den gynäkologischen Kollegen des Hauses.
Miniinvasive Zementinjektionen in gebrochene oder zerstörte Wirbelkörper gehören ebenfalls zu den gängigen Behandlungsmethoden; die Embolisation von Uterusmyomen wird in enger Zusammenarbeit mit der Gynäkologie des Hauses durchgeführt.; Chemoembolisationen der Leber verhindern das Fortschreiten von schweren Lebererkrankungen oder werden ergänzend zur Krebsbehandlung eingesetzt.